Vienna Location Service als Sieger des Projektstipendiums beim BBDEV#3

Gemeinsam mit Klemens Schrattenbacher von RIM haben wir bei der Blackberry Developer Gruppe Wien ein Projektstipendium in Höhe von 2500 USD ausgeschrieben. Letzten Donnerstag war es nun soweit, 6 Finalisten haben sich der Abstimmung durch das zahlreich erschienene Publikum gestellt. Folgende Nominierten haben ihre Ideen und Projekte jeweils in 5 Minuten beim Blackberry Developer Meeting #3 letzten Donnerstag präsentiert:

  • Dr Sun: Eine App zur Ermittlung der Eigenschutzzeit der Haut bzw des nötigen Sonnenschutzfaktors. Präsentiert von Martin Koch
  • conference2go: Konferenzplanungstool (Client für Besucher, Manager App zur Planung) für Blackberry Smartphone und Playbook von Florian Pirchner und  Ekkehard Gentz
  • Naturführer: App zur Erkennung von Pflanzen und Pilzen über Mustererkennung, Orts-und Jahreszeitplausibilität. Präsentiert von Andrea Kerth von 7twenty.
  • CMS2App: Eine WordPress-Erweiterung, um WordPress als CMS für eine BlackBerry App zu verwenden und ohne Programmierkenntnisse eine App zu erstellen. Entwickelt von der Firma Creative Workline aus Wien/Berlin, präsentiert von Klemens Zleptnig
  • BlackBird: Twitter Client fürs Playbook, entwickelt von Genoa
  • Vienna Location Service: Eine BlackBerry App fürs Smartphone und fürs Playbook für den schnellen Zugriff auf Umgebungsinformationen (Zugriff auf die Daten der Stadt Wien über die OpenData Initiative, wie Öffentliche Trinkbrunnen, WCs, Museen, Krankenhäuser, Citybike Stationen, Events uvm). Präsentiert von Aldrian Peter, Meier Uwe und Pura Andre von Mappau.
bbdev#3 Blackberry Developer Group Preisverleihung Projektstipendium
Alle Besucher des Blackberry Developer Meetings waren stimmberechtigt, ich hab gemeinsam mit Michael Hilgers die Auszählung der 28 gültigen Stimmzettel gemacht. Hier die Rangliste der ersten 3:
  1. Vienna Location Service von Peter, Uwe und Andre von Mappau.
  2. Naturführer von Andrea von 7TWENTY
  3. BlackBird von Genoa
Ich war generell von den ausgewählten Projekten angetan, die Siegeridee hat dann denke ich weniger aufgrund der Neuigkeit der Idee denn der liebevollen Details in der Umsetzung gewonnen. Ausserdem haben meiner Meinung nach die 3 Jungs von Mappau gut der Idee des Projektstipendiums entsprochen. Gratulation an Peter, Uwe und Andre – ich hoffe wir sehen die App bald in der AppWorld. Weiters natürlich danke an die anderen Teilnehmer fürs mitmachen (@Teilnehmer: Wenn ihr mir den Link zu eurer Präsentation schickt, verlinke ich das gerne).

Twitter im Activity Stream einer Firma

Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel im PXP Blog zum Thema Twitter – Microblogging im Unternehmenseinsatz geschrieben, der sich mit Microblogging in Intranets beschäftigt. Beim Aufarbeiten meiner Clippings in Bloglines bin ich nun auf einen interessanten Artikel von Techcrunch gestossen, den ich für meinen Blogbeitrag leider übersehen habe:

Socialtext Adds Twitter-like “Signals” And a Desktop AIR App

Socialtext, ein Veteran im Enterprise Wiki Umfeld, der seine Applikation vorwiegend in einer gehosteten Variante anbietet (Appliance für Intranets ist die andere Variante, zusätzlich gibts eine Open Source Variante in Perl), besticht schon seit einiger Zeit durch hervorragende Features, die selbst Atlassian Confluence sehr nahe kommen und in manchen Bereichen sogar übertrumpfen. Im Netzwertig-Blog findet sich hierzu ein interessanter Artikel mit kurzer Feature Beschreibung und Screenshots:  Socialtext 3.0 macht Unternehmens-Wikis sexy (den Hinweis auf die 5-User Gratisvariante von Socialtext konnte ich leider nicht nachvollziehen)

Die neue Socialtext Applikation Signals bringt nun Microblogging in das Produkt, und das ganze in sehr sinnvoller und beeindruckender Weise: der Nachrichtenstrom beinhaltet sowohl automatisch generierte Nachrichten des Systems (sobald der User eine entsprechende Aktion setzt, zb „hat Dokument xy editiert“) als auch die vom User verfassten Microblogs.

Socialtext Signals Desktop Application

Socialtext Signals Desktop Application

Die Interaktionsmetapher ist soweit gleich wie in twitter, man kann Personen folgen und ihnen @-replies senden. Diese Form der Integration von Microblogging in ein Firmenintranet setzt meiner Meinung nach Massstäbe und macht Sinn,  da in diesem ActivityStream die wesentlichen Infos einer Firma fliessen können – zumindest sofern man die Mitarbeiter überzeugen kann es auch zu verwenden.