Symbian, Maemo, iPhone, Blackberry, WP7 oder Android – And the winner is ..

Ich hab die letzten Jahre viele Smartphone Betriebssysteme im täglichen Einsatz ausprobiert: Symbian, Maemo, Android, iOS und Win Phone 7. Nachdem ich nun endlich auch die Gelegenheit hatte, ein gutes Blackberry Device auszuprobieren, wollte ich nun endlich diesen Artikel abschliessen, den ich schon lange geplant hatte: Das meiner Meinung nach beste mobile OS ist …

Nach den ersten paar Geräten hab ich gedacht, das non-plus-ultra der Smartphones erreicht zu haben. Mittlerweile komm ich drauf, alle haben ein paar gute Eigenschaften und keines ist wirklich perfekt. Ein echtes Multitasking wie im Maemo N900 (oder scheinbar auch vom neuen Nokia N9 mit Maemo 6), die Notifications und der Browser von Android, die Tastatur vom Nokia E7,  das simple UI und der gute Texteditor von iOS,  die Standby-Uhr vom N8, die stabile Telefoniefunktion von Blackberry, die schönen Apps von Win Phone 7 – das wär ein ultimatives Smartphone.

Meine Smartphone-Erlebnisse im Detail:

  • Nokia E61: Von 2006 – 2009 (Symbian Series 60 3rd Edition): War damals ein gutes Arbeitstier, aber ich habs eindeutig zu lange behalten
  • Nokia N97: Mitte 2009 – Nov 2009 (Symbian Series 60 5th Edition): ich hab mirs lange schön geredet (und anderen eingeredet – siehe unsere Social Media N97at Aktion 2009), aber es war sowohl von der Hardware als auch von der Software ein schlimmes Teil.
  • Nokia N900: Nov 2009 – Feb 2010 (Maemo 5): seiner Zeit voraus – leider auch der nötigen Akkutechnologie. Nachwievor in der Erinnerung ein Wahnsinns-Gerät, super OS, echtes Multitasking, allerdings bzgl Apps leider Aussenseiter und Akkulaufzeit im Echtbetrieb von nur wenigen Stunden. Während unserer N900 Blog- und Developerkampagne hab ichs gern verwendet
  • Motorola Milestone: März 2010 – Feb 2011 (Android 2.0, Update auf Android 2.1): Aufgrund der Tastatur und Android mein Long-Time Favorite. Tolle Hardware und Performance, gutes OS.
  • iPhone 3G: Juni 2010 – August 2010 (iOS 3.1): Ein iPhone halt. Aber leider kein iPhone 4
  • Nokia N8 – September 2010 (Symbian^3): Zu dem Zeitpunkt war ich dem Symbian Thema schon entwachsen. Die OS Updates waren ok, aber das beste an dem Handy war die Standby Uhr. Besonders enttäuscht war ich vom nachwievor schlechten Browser. Habs nach wenigen Wochen wieder getauscht
  • Nokia E7 – März 2011 (Symbian^3): Gute Hardware und Tastatur, aber Software leider veraltet – siehe N8
  • Google Nexus S – April 2011 (Android 2.3): Ein tolles und schönes Gerät, mit einem wirklich ausgereiften Android – und gekauft, weil es die Updates direkt von Google bringt. Leider keine Tastatur
  • Samsung Galaxy 3 – April 2011 – Jetzt (Android 2.1): Mein privates „Telefon“, hat ein 20€ Nokia abgelöst  – aufgrund der schlechten Performance und Herstelleranpassungen eigentlich ein Usability-Monster, aber das syncen der Telefonkontakte ist alles was ich brauche – und als „Telefon“ ist es vertretbar.
  • Samsung Omnia 7 – April 2011 – Juni 2011(Win Phone 7): Gemischte Gefühle – ein schönes OS ist zwar ein Anfang, aber nicht alles. In den Details zeigen sich die Schwachstellen des ersten WP7-OS-Wurfs. Aber für Microsoft (und Nokia) ein guter Weg nach vorne. Mein vorherrschendes Gefühl mit dem Gerät: ich bin schlecht informiert, und der Browser ist echt nicht gut. Aber wird vermutlich beim nächsten OS Update besser.
  • Blackberry Torch – Juli 2011 – Jetzt (Blackberry 6 OS): Eine echte Überraschung – das Blackberry OS benötigt zwar viel zu viele Aktionstasten und verlangt teilweise echt schräge Interaktionsschritte, aber wenn man nach längerer Eingewöhnung zum Arbeiten findet, ist es ein brauchbares Arbeitsgerät. Der Browser ist leider immer noch deutlich schlechter als bei iOS oder Android. Ich bin gespannt, was OS 8 mit QNX bringt
Fazit: Meine Anforderungen an ein Smartphone sind recht durchschnittlich: gute Performance, am besten Hardware-Tastatur, ein guter Texteditor  und als Hauptsache einen wirklich guten Browser. Ich verwende ausserdem viele Google Services und viele verschiedene Mailboxen (Exchange und Google), aus diesem Grund liegt mir Android als Betriebssystem derzeit am nächsten. Ich finde bei Android ist momentan die Exchange- und Google-Konten Synchronisation (eMail, Termine, Kontakte) wirklich gut gelöst. Bei den Apps brauch ich weder Spiele noch die Millionen an Marketing Apps, einige sinnvolle Apps gibts aber leider häufig nur für iOS und Android. Aus diesem Grund führt für mich derzeit nichts an Android vorbei.
Was mir jetzt auf meiner Liste noch fehlt ist ein Samsung Bada, evtl ein Gerät mit webOS, ein Meego oder Maemo 6 und evtl ein iPhone 4. Sobald ich die getestet habe werde ich die Liste updaten.
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Webcheck: Was bietet Kieser Training online

In der Serie „Webcheck – Webpräsenz Evaluierungen“ werde ich in loser Frequenz die Internetpräsenz von Companies evaluieren, deren Hintergrund mir am Herzen liegen. Es geht dabei nicht nur um die Website, es geht um den ganzheitlichen Ansatz der Präsenz eines Unternehmens im Internet. Die Reihe startet mit Kieser-Training. Wenn einer der Leser an der Aktion Webcheck – Webpräsenz Evaluierung: Verbesserung von Company Websites mitmachen will, bitte ich um Kommentare und Mitarbeit.

Was ist Kieser Training (von Kieser Training – Wikipedia): Kieser Training ist eine von Werner Kieser und seiner Frau Gabriela Kieser gegründete Firma, die ein „gesundheitsorientiertes Krafttraining“ als Prävention und Therapie nach einem von den Gründern entwickelten Konzept anbietet. Die Firma verfügt über rund 150 Fitnessstudios, die teils von der Kieser Training AG unmittelbar betrieben werden (17 Tochterbetriebe), teils auf Franchise-Basis laufen (79 Franchise-Nehmer). „Kieser Training“ ist eine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht mit insgesamt über 2.000 Beschäftigten und mehr als 300.000 Kunden, davon über 240.000 in Deutschland.

Die Website kieser-training.com ist 2008 relauncht worden (alte Version, siehe Wayback Machine), die Realisierung und Betreuung obliegt gleich 5 Partnerfirmen. Kieser leistet sich auch einen Partner für Suchmaschinenmarketing, was ich weiter unten noch ausführlich testen werde.

Zusammenfassung

Die Website selbst hat einige Probleme (Informationsarchitektur, Mobil), ist aber im Grossen und Ganzen passend und kann auch in Google mit Einschränkungen gefunden werden. Für 2004 wäre dies schon eine sehr gute Auszeichnung, die Herausforderungen 2009 liegen aber wo anders. Die Finanzkrise wird auch Kieser nicht verschonen, also Zeit etwas in den Online Kanal zu investieren. Aus meinen Erfahrungen sind Kieser-Trainierende vom Produkt überzeugt und eignen sich als Online-Botschafter für virales Marketing. In diesem Umfeld bietet Kieser derzeit wenig an, selbst eine Möglichkeit, durch Benachrichtigung über Kieser am Laufenden zu bleiben sucht man vergeblich. Keine Benachrichtigung per Newsletter (sieht man vom Magazin ab), kein RSS, kein Rückkanal für begeisterte Kieseranhänger. CRM spielt sich derzeit ausschliesslich offline ab: Kommunikation über Leserbrief und Kundenmagazin. Die Webpräsenz von Kieser bietet leider auch keine Funktionen für bestehende Kunden. Ist die Zielgruppe wirklich so alt und technologiefremd? Aus meiner Erfahrung nicht! Kieser verschenkt hier meiner Meinung nach viel Potential und schlussendlich Geld.

Konkrete Verbesserungsvorschläge

Folgende Verbesserungen wären meiner Ansicht nach umzusetzen, um die bestehenden Kunden besser zu bedienen, sie dadurch länger zu binden und effektiver zu neuen Kunden zu kommen.

  • Online Reputation Management:  Kieser hat den Vorteil, dass sie ein für viele interessantes Thema anbieten, darum wird über Kieser im Internet gesprochen. Je früher man dies akzeptiert und aktiv daran teilnimmt, desto grösser ist der Wettbewerbsvorteil. Die zufriedenen Kunden sind die beste Werbung
  • CRM: Moderne Technologie ersetzt zwar nicht die direkte Ansprache beim Empfang, kann diese aber effektiver machen. Die derzeit fehlenden elektronischen Prozesse können durch innovative (aber bald Mainstream-) Technologien umgangen werden. Eine Kieser Applikation am Mobiltelefon des Kunden bietet ihm Mehrwert (Übungsverwaltung) und bringt Cross und Upsellingpotential für Kieser.
  • Newspolitik: Welche Informationen sollen wie durch die Onlinekanäle fliessen. Die eigene Website ist dabei nur ein (sehr) kleiner Ausschnitt des Internet.
  • Überarbeitung Informationsarchitektur: Die Struktur der Website benötigt eine Überarbeitung. Wichtig ist die Sicht des Kunden, derzeit ist die Information aus Sicht von Kieser aufbereitet
  • Suchmaschinenoptimierung: Kieser ist in Google nicht umfangreich indiziert. Wer nicht in Google gefunden wird, existiert nicht. Der Kauf von AdWords ist zwar ok, löst aber nicht das Problem

Generell bietet sich eine konzertierte Strategie für die Bereiche „Owned Media“, „Bought Media“ und „Earned Media“ an. Wo wir dann schlussendlich wirklich in diesem Jahrtausend angekommen wären.

Ich & Kieser Training: Ich besuche das Kieser Training in Wien seit nunmehr über 5 Jahren und bin ein begeisterter Kieser Anhänger. Ich hatte in der Vergangenheit grosse Probleme mit dem Rücken, die seit Kieser Training vollständig verschwunden sind. Ich hab Kieser schon oft an Freunde empfohlen und so auch schon einige Gratismitgliedschaftsmonate von Kieser erhalten. Die Kombination aus schnell durchführbarem Training (Rein – Training – Duschen – Raus ca 1 Stunde), schnörkellosen Übungen (je Übung maximal 2 Minuten) und aus am eigenen Körper erfahrener Wirksamkeit hat mich zu einem überzeugten Anhänger der Kieser- Trainingsmethode gemacht.

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