Diplomarbeit zu Recruiting mittels Social Media

Im Zuge meiner (ersten) Diplomarbeit 2003 hab ich für ein Interview Gerald Reischl vom Kurier getroffen. Der überaus geschäftstüchtige Reischl hat mir damals zu einer kommerziellen Verwertung meiner Arbeit geraten. Damals war mir das viel zu kommerzgeil, heute versteh ich den guten Mann schon eher: man steckt viel Zeit rein in die Diplomarbeit, da wärs doch nett wenn sich das Ding dann auch verkaufen lässt.

Nun absolviere ich seit 2011 den Masterlehrgang für Unternehmensfuehrung an der FH Wien und werde meine (zweite) Diplomarbeit im Themenkomplex von Recruiting und Employer Branding mittels Social Media schreiben.

Schmuckbild

Letztes Jahr hab ich ein  Kundenprojekt für eine internationale Anwaltskanzlei und eine darauf aufbauende Seminararbeit in Marketing zu dem Thema gemacht, für mittelgrosse Firmen ist das Thema schon sehr spannend und noch wenig besetzt. Mein Interesse gilt also dem Thema und der Frage, daraus eine kommerziell verwertbare Publikation machen zu können. Aus meinen Kundenprojekten zum Thema Social Media, im speziellen zu Employer Branding und Recruiting sind mir die Rahmenbedingungen, innnerhalb deren viele Firmen agieren bewusst. Ich stelle mir eine Publikation mit einem einfachen Leitfaden für Unternehmen zum Thema vor, eventuell angereichert um einen Beauftragungskatalog mit einer Checkliste der wichtigsten Punkte für die Unternehmen, wissenschaftlich anhand der Theorie und praxisrelevant anhand der Best Practices von anderen Unternehmen.

Meine erste Diplomarbeit im Diplomstudium Medientechnik – und Design zum Thema Anonymität im Internet findet sich hier in einem  Artikel im Blog, bzw auf der offiziellen Website zur DA und zum anhängigen Projekt Open Anonymity. Die zweite Diplomarbeit wird nun auch unter verschärften formal-wissenschaftlichen Gesichtspunkten stattfinden (in Hagenberg vor 10 Jahren gings diesbezüglich noch eher ruhig zur und um die Sache). Ob qualitative oder quantitative Forschung steht noch nicht fest, derzeit überlege ich ausserdem noch über eine Branchenfestlegung bzw Firmengrösseneinordnung („Mittelstand“).

Darum, alle Tipps und Angebote diesbezüglich herzlich Willkommen!

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Vienna Location Service als Sieger des Projektstipendiums beim BBDEV#3

Gemeinsam mit Klemens Schrattenbacher von RIM haben wir bei der Blackberry Developer Gruppe Wien ein Projektstipendium in Höhe von 2500 USD ausgeschrieben. Letzten Donnerstag war es nun soweit, 6 Finalisten haben sich der Abstimmung durch das zahlreich erschienene Publikum gestellt. Folgende Nominierten haben ihre Ideen und Projekte jeweils in 5 Minuten beim Blackberry Developer Meeting #3 letzten Donnerstag präsentiert:

  • Dr Sun: Eine App zur Ermittlung der Eigenschutzzeit der Haut bzw des nötigen Sonnenschutzfaktors. Präsentiert von Martin Koch
  • conference2go: Konferenzplanungstool (Client für Besucher, Manager App zur Planung) für Blackberry Smartphone und Playbook von Florian Pirchner und  Ekkehard Gentz
  • Naturführer: App zur Erkennung von Pflanzen und Pilzen über Mustererkennung, Orts-und Jahreszeitplausibilität. Präsentiert von Andrea Kerth von 7twenty.
  • CMS2App: Eine WordPress-Erweiterung, um WordPress als CMS für eine BlackBerry App zu verwenden und ohne Programmierkenntnisse eine App zu erstellen. Entwickelt von der Firma Creative Workline aus Wien/Berlin, präsentiert von Klemens Zleptnig
  • BlackBird: Twitter Client fürs Playbook, entwickelt von Genoa
  • Vienna Location Service: Eine BlackBerry App fürs Smartphone und fürs Playbook für den schnellen Zugriff auf Umgebungsinformationen (Zugriff auf die Daten der Stadt Wien über die OpenData Initiative, wie Öffentliche Trinkbrunnen, WCs, Museen, Krankenhäuser, Citybike Stationen, Events uvm). Präsentiert von Aldrian Peter, Meier Uwe und Pura Andre von Mappau.
bbdev#3 Blackberry Developer Group Preisverleihung Projektstipendium
Alle Besucher des Blackberry Developer Meetings waren stimmberechtigt, ich hab gemeinsam mit Michael Hilgers die Auszählung der 28 gültigen Stimmzettel gemacht. Hier die Rangliste der ersten 3:
  1. Vienna Location Service von Peter, Uwe und Andre von Mappau.
  2. Naturführer von Andrea von 7TWENTY
  3. BlackBird von Genoa
Ich war generell von den ausgewählten Projekten angetan, die Siegeridee hat dann denke ich weniger aufgrund der Neuigkeit der Idee denn der liebevollen Details in der Umsetzung gewonnen. Ausserdem haben meiner Meinung nach die 3 Jungs von Mappau gut der Idee des Projektstipendiums entsprochen. Gratulation an Peter, Uwe und Andre – ich hoffe wir sehen die App bald in der AppWorld. Weiters natürlich danke an die anderen Teilnehmer fürs mitmachen (@Teilnehmer: Wenn ihr mir den Link zu eurer Präsentation schickt, verlinke ich das gerne).

Location Based Services – meine Medienartikel der letzten 6 Monate

In den letzten Monaten hab ich für meinen Auftraggeber PXP interactive (mittlerweile Wunderman PXP) für PR Aktivitäten als Ansprechpartner und Spezialist für Location Based Services gedient. Hier die gesammelten Presseclippings des letzten halben Jahrs.

Den Anfang machte am 19.11.2010 das e-media mit dem Thema Location Based Services, als Aufhänger Foursquare, Checkins und die Sölder Berge. Und ich mit Mark Zuckerberg auf einer Seite.

e-media am 19.11.2010: Foursquare, LBS

Als nächstes war ich zu einem Interview bei Dagmar Lang, Geschäftsführerin und Herausgeberin beim Manstein Verlags. Als Thema für das Magazin Bestseller ebenfalls LBS, Checkins und Foursquare. Wir haben auf ihrem Blackberry Foursquare installiert und es gleich ausprobiert. Rausgekommen ist der kurzweilige Artikel Ich weiß, wo du bist.

Bestseller: Ich weiß, wo du bist

Dann hat sich leider die Einführung von Facebook Places in Österreich verzögert und somit auch die weitere Berichterstattung über das LBS Thema. Ein Interview mit Matthias Auer über Facebook und Location Based Services im November hat dann, nach einem weiteren Telefoninterview, am 17. Feb 2011 zu einem Artikel in der Presse geführt: Couponservices, Croupon, Facebook Places, Sölden – und ich mittendrin: Schnäppchenjagd im Internet.

Am 26.3 war dann der Kurier an der Reihe: Foursquare & Co – Das virtuelle Gutscheinheft am Handy.

Als Abschluss der Location Based Services PR Serie, nun vor kurzem das Wirtschaftsblatt, am 26. 5 2011 über das Thema „Spannendes Spiel mit dem Standort der Kunden“: Mein Name richtig geschrieben, allerdings Firma falsch (PKP statt PXP)

Wirtschaftsblatt, 26.05.2011: Location Based Services

Im vom Printartikel inspirierten Onlineartikel ist ein bissl mehr von mir zu lesen, und die Firma ausgebessert: „So, als würde man seine Geschäftsauslage nicht herrichten“ 

Parallel zum Location Based Service Thema gabs noch 2 andere Themen, die mich die letzte Zeit beschäftigen: Mobile und der PXP Innovationsprozess:

Am 1.4. also ein kleiner Artikel im UPDATE, nach einer Vermittlung durch Nicole Prieller von point of origin: UPDATE, Ausgabe Frühling 2011, S. 17: Wie kommt eine App in den Store.

Im März haben wir eine Pressemeldung zum Thema Xinnovation – Innovatinsprozess bei PXP rausgegeben, einige Online Medien haben darüber geschrieben, unter anderem Computerwelt.at: „Xinnovation“ bei PXP


Werbeblocker – AdBlocker Technologien

Ich habe bereits mal vor einigen Jahren und nun wieder die letzten Tage die vorhandenen AdBlocker Technologien evaluiert, weil ich darauf aufbauend ein userzentriertes Werbenetzwerk (sowas wie eine sinnvolle Variante des ehemaligen  AllAdvantage.com oder des mittlerweile wieder toten agloco) durchdacht habe. Hier meine Erkenntnisse der Evaluierung der verfügbaren Werbeblocker.

Was sind AdBlocker: Ein AdBlocker oder Werbeblocker verhindert die Anzeige von Werbung (Display Ads oder AdWords) auf Webseiten oder in Applikationen. Der professionelle Werber wird sich fragen: Ja, dürfen’s denn des?

Nach einer Auskunft eines Medienanwalts ist die klare Antwort „Ja“, solange das Verfügungsrecht über die Daten auf dem lokalen PC auf Seiten des Berechtigten (PC-Users) bleibt. Wenn die Transparenz über die Funktionsweise des Plugins für den Benutzer ausreichend dargestellt wird, verstösst der Pluginanbieter auch nicht gegen § 126a StGB Datenbeschädigung.

Die Diskussion über das Für-(Reduzierung von Bandbreite und Störquellen) und Wider (Werbeeinnahmenentgang für Inhalteanbieter) zu AdBlocker findet sich an vielen Stellen im Web und ist mir hier nur ein kurzes Statement wert:  Ich bin froh, dass das Internet nach einem so offenen Prinzip funktioniert, welches das Ausfiltern von Werbung ebenfalls möglich macht. Gott sei Dank wurde das Internet nicht von einem Werber erfunden. Der Rest ist Vertrauens – und Loyalitätsaufbau mit dem Kunden. Da werden auch so lustige Seiten der Werbeindustrie nichts helfen: http://www.adblocker.at/adblock/

Bei der Funktionsweise der Werbeblocker kann man nach den Typen „Browserplugin“ (zb AdBlock Plus) und „lokale Proxyapplikation“ (zb AdMuncher) unterscheiden:

  • Die Browserplugins verhindern entweder den Aufruf der Werbung (Blocken des http-Requests, bevor er an den Webserver des Werbebetreibers gesendet wird) oder verstecken Werbung, nachdem sie geladen wurde (weil sie zb direkt in der Website eingebettet ist und nicht erst extern geladen wird). Die meiste Werbung kann schon ausgefiltert werden, bevor die Werbebanner geladen werden. Es reduziert sich also gleichermaßen Netzwerktraffic wie die Werbeeinnahmen von Sitebetreiber. Die meisten Browserplugins arbeiten bei der Erkennung von Werbung auf Basis von Filterregeln (zb filtere alle URLs, die ‚&ad_keyword=‘ enthalten).
  • Applikationsproxies wie AdMuncher sind komplizierter in der Handhabung, können theoretisch aber verlässlicher filtern: AdMuncher ist eine Clientapplikation für Windows, die sich selbst als Proxy registriert. Das heisst, alle Http-Requests werden an AdMuncher gesendet und dort nach definierten Filterregeln gefiltert und geblockt. Deshalb kann AdMuncher Werbung aus allen Programmen filtern, d.h. sowohl aus Webseiten als auch aus installierten Applikationen wie Kazaa.

Die Zahl der unterschiedlichen Browserplugin-Produkte sind in den letzten 3 Jahren deutlich gestiegen, mit den Pluginmöglichkeiten für Safari und Chrome werden nun alle relevanten Browsertechnologien unterstützt: es gibt AdBlocker für Firefox (AdBlock Plus), IE (IE7Pro, Adblock IE, Quero), Safari (AdBlock for Safari) und Chrome (AdBlock for Chrome),  Opera wurde von mir nicht betrachtet.

Viele der von mir betrachteten Plugins verwenden mittlerweile die von AdBlock Plus etablierten Filterlisten, weshalb das Ausfiltern von Werbenetzwerken auch so effizient funktioniert. Die zentral gewarteten Listen werden ständig upgedatet und schnell an alle Clients verteilt.

Die AdBlocker temporär zu umgehen wäre grundsätzlich möglich (zb Ändern von URLs, Server Side Includes der Ads), ist aber bei grösseren Werbenetzwerken schwierig und kommt schlussendlich einem Katz und Mausspiel zwischen Adblocker und Werbenetzwerk gleich. Einige Seiten versuchen AdBlocker zu detektieren und zeigen dem Endbenutzer dann einen Warnhinweis an, appellieren an seine Loyalität den Werbeblocker abzuschalten(zb bei tvshack hab ich das mal beobachtet). Eine Beschreibung der Vorgangsweise der Erkennung von installierten Werbeblockern findet sich bei thepcspy (Javascript Test auf Höhe eines iFrame, in das eine Google Werbung geladen wird. Wenn = 0, dann Werbeblocker),  eine Demo der Detection und Warnhinweis findet sich unter adblock.org

Grundsätzliche Technologien und Produkte

Im Internet Explorer werden die Werbeblocker auf Basis der Browser Helper Objects implementiert. Im Firefox basieren sie auf den Gecko Content Policies. Im Webkit hab ich mir die dahinterliegende Technologie noch nicht angesehen.

Hier eine Liste der Werbeblocker ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Admuncher

  • URL: http://www.admuncher.com/
  • Black / Whitelisting von Hostnamen, Pfaden, etc
  • Generelle (*ad*) und spezielle Filteregeln (tradedoubler.com/*)
  • Regeln für Sourcecodeeinbringung in spezielle Sites (css hacks)
  • Zentral verwaltete Listen
  • Eigene Listenerweiterungen definierbar
  • Meldungen über Advertisement-Sites durch User an Admuncher Redaktion
  • Admuncher kann durch Proxy alles (In IE und Moz Browser, Email-Client, Images, Flash, Textads von Hosts) mit einer hohen Trefferquote (zb. Javascript-Erzeugung von URL’s hat keinen Einfluss) filtern

Quero

  • URL: http://www.quero.at/
  • Reagiert auf Wörter wie „banner“ in Image Namen
  • blockt ALLE Flash Objects, nicht nur spezielle von Adserver
  • schreibt HTML-Datei um (HTMLFilter), kommentiert verdächtige IMG-Links aus
  • Sehr schwache Implementierung, keine hohe Trefferquote mit angewandten Verfahren möglich (zumindest Stand 2007)
  • Seit Ende 2009 Open Source (GPLv3)

IE7Pro

  • URL: http://www.ie7pro.com/
  • White / Blacklisting
  • Blacklist stark Keywordbasiert (ad*, adbot*, etc)
  • für IE6, IE7 und höher

Adblock IE

http://adblockie.codeplex.com – nicht näher betrachtet

Adblock / Adblock Plus

Die Entwicklung von Adblock wurde eingestellt. Daraus hat sich der Fork AdBlock Plus entwickelt. Grundsätzlich macht AdBlock Plus eine Interception der Requests (Blocking), fängt die Calls also ab, bevor sie gesendet werden. Für Spezialfälle (statische Werbung in HTML) gibt es allerdings auch die Regeln, um direkt Divs im Content zu verstecken (Hiding).

AdBlock for Chrome

Arbeitet auf den AdBlock Plus Listen. GPLv3
https://chrome.google.com/extensions/detail/gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom?hl=de

AdBlock for Safari

Port von AdBlock for Chrome zu Safari, arbeitet also auch auf den AdBlock Plus Listen. GPLv3
http://safariadblock.com/

Safari AdBlocker

Verwendet die AdBlock Plus Listen. Nur für Safari auf Mac
http://www.sweetpproductions.com/safariadblocker/index.htm

NoScript Plugin für Firefox

Nicht direkt ein AdBlocker, aber bekanntes Plugin, welches das Ausführen von KJavascripts unterbindet. Kann auch zum ausfiltern von Ads verwendet werden. URL: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/722/

Facebook in CEE – Entwicklung der Userdaten

Ich beobachte seit einiger Zeit die Entwicklung der Userzahlen auf den relevanten Social Community Plattformen im CEE Raum (Central Eastern Europe), um bei Kundenprojekten ein Argumentarium für den Einsatz einzelner Plattformen zu haben. Eine Plattform, bei der die Zuwachsraten an Benutzer immer noch beeindruckend sind, und die Details über den Facebook Werbeplaner auch detailliert zugängig, ist Facebook.

Die Userzahlen in Österreich im Segment 18+ (User = Person mit einem Facebook Profil, Alter 18 bis beliebig) haben sich von Juli 2008 bis heute (23. August 2009) von 103.000 auf 775.000 beinahe verachtfacht. In Tschechien haben sich die Zahlen im selben Zeitraum und Segment verzwanzigfacht (50.000 -> 1 Million).

Herkunft und Verlässlichkeit der Daten:

Ich habe die Daten im Laufe des letzten Jahres im Facebook Werbeplaner ermittelt. Die Bestimmung des Herkunftslandes auf Facebook dürfte einigermassen sicher sein. Eigenaussage Facebook: Facebook-Werbeanzeigen verwenden die IP-Adresse und die Profilinformationen eines Nutzers, um dessen Standort zu bestimmen. Für die Bestimmung des Alters muss sich Facebook auf die Profildaten der User verlassen, diese sind aber Bekanntermassen recht häufig korrekt.

Checkfacebook ist die Alternative zur Abfrage der Userzahlen und Segmente und stellt die Zahlen übersichtlicher dar als das Facebook Werbeplanungstool. Beide Tools stellen nur gegenwärtige Zahlen dar, ich hab mir die Mühe gemacht und meine aufgezeichneten Daten in ein Diagramm eingefügt.

Hier die Zahlen im Detail:

Facebook-Statistiken CEE Juni 2008 - August 2009

Erklärung zum Diagramm:

  • Ich habe nicht für alle Länder gleichzeitig begonnen, die Daten zu sammeln. Diese beginnen deshalb zu einem späteren Zeitpunkt der x-Achse
  • Für die meisten Länder hab ich das Alterssegment 18+ (Alter 18 bis beliebig) betrachtet. Bei Österreich und Schweiz sind auch die Gesamtzahlen (Alter beliebig bis beliebig) enthalten
  • Die Zahlen zeigen registrierte Userprofile zum Zeitpunkt x. Diese Zahlen sagen klarerweise nichts über die Aktivität der User aus

Wer zum Eigenstudium die Basisdaten bzw das Exceldiagramm haben will, bitte ich um ein Kommentar auf der Seite mit Emailadresse. Bei den Basisdaten sind noch die Zahlen von Deutschland und Frankreich enthalten.

Ich finde interessant, dass manche Verlaufskurven beinahe linear und relativ flach sind (Kroatien, Slowenien) während viele andere auf hohem Niveau nachwievor stark ansteigen (Schweiz, Griechenland, Israel). Wenn man die Schweizer Kurve genau ansieht sieht man, dass sie derzeit stärker bei den unter 18 jährigen wächst.

Die Schweiz finde ich hierbei generell ein Phänomen. Die Schweiz hat weniger Einwohner als Österreich aber derzeit ca doppelt soviele Facebook User (übrigens fast wie bei Israel und Griechenland). Da die Schweiz auch bei anderen Social Communities stärker vertreten ist als Österreich (Netlog) kanns wohl nur an der Kontaktfreude der Schweizer liegen.


Facebook Pages bekommen neue Marketing Funktionen

Facebook Pages („Profile“ für Firmen, Brands, etc) waren bisher relativ schlecht in der viralen Wirkung und Verbreitung, sofern man nicht facebook Werbung geschaltet hat. So konnte man meines Wissens bisher keine emails an seine Page-Fans schicken, eine Funktion die oftmals zur Benutzung von Gruppen anstatt Pages zwang. Dies und vieles mehr soll sich nun laut Facebook ändern (siehe PDF bei facebook: Facebook Pages Product Guide). Folgende Funktionen sollen neu hinzukommen:

  • Posts by the Page will start to appear in News Feed – dies war früher nicht so, Updates oder Nachrichten von Pages erreichten den Fan so gut wie gar nicht. Updates von Pages (zb von New York Times) erscheinen nun auf meiner Homepage, sowohl Status Updates als auch neue Bildergallerien – der genaue Algorithmus, wann etwas erscheint ist unklar (zb nur bei ausreichend hoher Userinteraktion am Newsitem?).
  • Multiple Tabs – wie in den Userprofilen
  • Erweiterte Wall-Funktionen
  • Bessere Statistikanzeige: Angeblich auch über die Interaktion von User auf Nachrichten der Page, wenn sie ausserhalb der Page kommentiert werden
  • Application Boxes: Bis zu 4 Applikationen können auf der Page Startseite angeteasert werden. Soweit ich sehe kann allerdings die Funktion einer Applikation nicht mehr auf der Startseite angezeigt werden. Der Import von RSS Feeds über die Facebook native Funktion (wie zb in Userprofilen) scheint für Pages nicht zu funktionieren
  • Das Look&Feel sieht nun wieder ähnlich wie die Userprofile aus. Nach dem letzten Relaunch von facebook wurden die Pages ja nicht grossartig geändert und waren diesbezüglich etwas unschön anzusehen
  • Statusnachrichten, twitter-like, wie in Userprofilen
  • Bei Bedarf stärkere Trennung zwischen eigenen Postings und Fanpostings, ein paar Kontrollmöglichkeiten
  • Applikation „Notizen“: Erlaubt den Import eines RSS Feeds

Wenn jemand eine Page betreibt, sollte er dort jetzt mal nach dem Rechten sehen, die Änderungen haben sich vermutlich auf das Look&Feel der Page bereits ausgewirkt und führen häufig zu total anderen Aussehen. So sind vermutlich alle Applikationen (zb automatische RSS Feed Imports) von der Startseite verschwunden und sollten überarbeitet werden.

Hier noch ein paar Artikeln von Facebook: